Kerstin und ich haben uns gemeinsam bei „Hof mit Zukunft" angemeldet — wir mögen den direkten Austausch mit anderen Höfen und die Chancen, voneinander zu lernen. Vier intensive Tage auf einem Demeter-Betrieb in Niedersachsen haben unsere Erwartungen weit übertroffen.

Das Programm „Hof mit Zukunft" bringt Bäuerinnen und Bauern zusammen, die ihre Betriebe nachhaltig weiterentwickeln wollen. Statt Vorlesungen und Theorie stehen echte Begegnungen im Mittelpunkt: gemeinsames Arbeiten, Gespräche auf Augenhöhe und das Erleben, wie andere Höfe wirtschaften.

Vier Tage, die verändern

Der Gastbetrieb — ein 120 Hektar großer Demeter-Hof mit Milchviehhaltung und Gemüseanbau — zeigte uns, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis aussieht. Nichts geht verloren, alles hat seinen Platz im System.

Besonders beeindruckt hat uns der offene Umgang mit Fehlern und Rückschlägen. Der Hofbesitzer erzählte unverblümt, was in den ersten Jahren schief lief — und was er daraus gelernt hat. Das ist selten und wertvoll.

„Der Austausch ist sehr wertvoll. Man merkt schnell, dass man mit seinen Problemen nicht allein ist — und dass es meistens jemanden gibt, der schon einen Weg gefunden hat." — Kerstin, Teilnehmerin 2025

Was wir mitgenommen haben

Neben konkreten Ideen für unseren Betrieb nehmen wir vor allem eines mit: ein Netzwerk von Menschen, die ähnliche Werte teilen und ähnliche Fragen stellen. Das ist in Zeiten wachsenden Drucks auf kleine und mittlere Betriebe keine Kleinigkeit.

Das Programm läuft auch 2026 weiter. Bewerbungen sind ab Herbst möglich.